Einbauhinweise für Ultraschallsensoren
Die Ultraschallsensoren können in jeder beliebigen Lage eingebaut und betrieben werden.
Einbaulagen, die zu starken Schmutzablagerungen auf der Sensoroberfläche führen, sind zu vermeiden. Wassertropfen und starke Verkrustungen auf der Wandleroberfläche können die Funktion beeinträchtigen. Leichte Staubablagerungen und Farbniederschlag beeinträchtigen die Funktion nicht. Bei abzutastenden Objekten, die ebene und glatte Oberflächen haben, sind die Sensoren in einem Winkel von 90° ± 3° zur Oberfläche zu montieren.
Raue Oberflächen erlauben dagegen deutlich größere Winkelabweichungen. Eine Oberfläche ist für den Ultraschall rau, wenn ihre Rautiefe in der Größenordnung der Wellenlänge der Ultraschallfrequenz oder größer ist. Der Schall wird dann diffus reflektiert, was zu einer Reduzierung der Betriebstastweite führen kann. Bei rauen Oberflächen ist die maximal zulässige Winkelabweichung und die maximal mögliche Tastweite durch einen Versuch zu ermitteln. Schallabsorbierende Materialien wie Watte oder weiche Schaumstoffe können die Betriebstastweite reduzieren. Flüssigkeiten und feste Materialien reflektieren den Schall sehr gut.

