Auf dem Bild sind die mic+ Ultraschallsensoren mit Digital-Display in den fünf verschiedenen Tastweiten

mic+

mic+ Sensoren stehen in vier Gerätevarianten mit fünf unterschiedlichen Tastweiten zur Verfügung.

Tastweiten:
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 0,25 m.0,25 m
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 0,35 m.0,35 m
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 1,3 m.1,3 m
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 3,4 m.3,4 m
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 6,0 m.6,0 m
Ausgänge:
  • Symbolische Darstellung 1 Push-Pull-Schaltausgang in pnp- und npn-Schaltungstechnik mit IO-Link-Schnittstelle
  • Symbolische Darstellung 1 Schaltausgang
  • Symbolische Darstellung 2 Schaltausgänge
  • Symbolische Darstellung von einem Analogausgang
  • Symbolische Darstellung 1 Analogausgang mit einem zusätzlichen pnp-Schaltausgang
Gewindehülse:

Highlights

  • Digital-Display mit direkter Messwertausgabe in mm/cm oder % 
  • IO-Link-Schnittstellezur Unterstützung des neuen Industriestandards
  • Numerische Einstellung des Sensors über Digital-Display erlaubt die komplette Voreinstellung des Sensors
  • Automatische Synchronisation und Multiplex-Betrieb für den gleichzeitigen Betrieb von bis zu zehn Sensoren auf engstem Raum
  • UL gelistet nach kanadischen und US-amerikanischen Sicherheitsstandards

Basics

  • 1 Push-Pull-Schaltausgang pnp- und npn-schaltend auf einem Ausgang
  • 1 oder 2 Schaltausgänge in pnp- oder npn-Ausführung
  • Analogausgang 4–20 mA und 0–10 V mit automatischer Umschaltung zwischen Strom- und Spannungsausgang
  • Analogausgang plus 1 pnp-Schaltausgang
  • 5 Tastweiten mit einem Messbereich von 30 mm bis 8 m
  • microsonic-Teach-in über Taster T1 oder T2
  • 0,025 mm bis 2,4 mm Auflösung
  • Temperaturkompensation
  • Betriebsspannung 9–30 V
  • LinkControlzur Einstellung der Sensoren am PC

Sensormatrix

Die Sensormatrix gibt Ihnen einen Überblick über das Standardprogramm der mic+ Sensorfamilie. Treffen Sie eine Auswahl anhand ihrer gewünschten Betriebstastweite und den verfügbaren Ausgängen per Klick in die Matrix.

Die mic+ Sensorfamilie

in der M30-Gehäusebauform deckt mit ihren fünf Tastweiten einen Messbereich von 30 mm bis 8 m ab. Die interne Auflösung der Entfernungsmessung beträgt je nach Tastweite 0,025 bzw. 2,4 mm. Alle Sensoren verfügen über eine integrierte Temperaturkompensation.

TouchControl mit LED-Anzeige

Mit TouchControl

werden alle Einstellungen an den Sensoren vorgenommen. Die gut ablesbare dreistellige LED-Anzeige zeigt ständig den aktuellen Entfernungswert an und schaltet automatisch zwischen mm- und cm- Anzeige um. Mit zwei Tastern, die unterhalb der LED-Anzeige angeordnet sind, wird die Parametrisierung aufgerufen und die selbsterklärende Menüstruktur durchlaufen. Die Schaltpunkte der Schaltausgänge und die Fenstergrenzen für den Analogausgang können mittels der Digitalanzeige numerisch voreingestellt werden, ohne dass sich hierzu das abzutastende Objekt im Erfassungsbereich befinden muss. Somit ist es möglich, den Sensor ohne Zuhilfenahme von Hilfsreflektoren, auch außerhalb der eigentlichen Anwendung, komplett einzustellen.

Zwei Dreifarben-LEDs

zeigen immer den aktuellen Zustand der Schaltausgänge bzw. des Analogausgangs an.

Weitere Zusatzfunktionen (Add-ons)

werden innerhalb der TouchControl-Menüstruktur als Option zur Verfügung gestellt: Der gemessene Entfernungswert kann z. B. mit dem zehnstufigen Softwarefilter von F00 (direkte Messwertausgabe ohne Filterwirkung) bis P09 (sehr starke Filterung und Messwertbedämpfung) beaufschlagt werden. Eine hohe Messwertbedämpfung ist nützlich bei Füllstandsmessungen mit Wellenbewegungen oder in Situationen, in denen sporadisch Teile zwischen Sensor und der eigentlichen Messoberfläche hindurchfliegen können. Standardmäßig ist der Filter F01 eingestellt. Somit sind die Sensoren ab Werk für schnelle Zähl- und Regelvorgänge voreingestellt. Als weitere Zusatzfunktion können bei Bedarf die Schalthysteresen der Schaltausgänge in ihren Standardeinstellungen geändert werden. Die LED-Anzeige kann permanent ausgeschaltet oder abgedunkelt werden.

Vier verschiedene Ausgangsstufen

stehen für alle fünf Tastweiten zur Auswahl:

Symbolische Darstellung 1 Push-Pull-Schaltausgang in pnp- und npn-Schaltungstechnik mit IO-Link-Schnittstelle1 Schaltausgang in Push-Pull Schaltungstechnik
Symbolische Darstellung 1 Schaltausgang1 Schaltausgang, wahlweise in pnp- oder npn-Schaltungstechnik
Symbolische Darstellung 2 Schaltausgänge2 Schaltausgänge, wahlweise in pnp- oder npn-Schaltungstechnik
Symbolische Darstellung von einem Analogausgang1 Analogausgang 4–20 mA und 0–10 V
Symbolische Darstellung 1 Analogausgang mit einem zusätzlichen pnp-Schaltausgang1 Analogausgang mit einem zusätzlichen pnp-Schaltausgang

Die Analogsensoren

prüfen die am Ausgang angeschlossene Bürde und schalten in Abhängigkeit von ihrem Widerstandswert automatisch auf 4–20 mA Stromausgang bzw. 0–10 V Spannungsausgang um. Die Überprüfung der Bürde durch den Sensor erfolgt immer mit dem Einschalten der Betriebsspannung.

Im Add-on-Menü von TouchControl kann der Anwender den Sensor aber auch fest auf Strom- oder Spannungsausgang voreinstellen. Dort kann die Messwertausgabe auf der LED-Anzeige bei den Analogsensoren zusätzlich auf eine %-Anzeige umgestellt werden. Die Fenstergrenzen der Analogkennlinie entsprechen dann dem 0%- bzw. 100% -Wert.

Die Synchronisation

von bis zu zehn Sensoren arbeitet automatisch auch in einer Mischkonfiguration mit Sensoren unterschiedlicher Tastweiten. Der Sensor mit der größten Tastweite bestimmt dann die Messwiederholrate. Sind die Sensoren über Pin 5 des M12-Rundsteckverbinders elektrisch miteinander verbunden, ist die Synchronisation aktiv.
Im Synchronbetrieb messen alle Sensoren exakt zum gleichen Zeitpunkt. Bei entsprechend engen Montageabständen der Sensoren untereinander kann ein Sensor auch Echosignale von einem benachbarten Sensor empfangen. Dies kann vorteilhaft genutzt werden, um z. B. den Erfassungsbereich eines Sensors zu verbreitern.

Schematische Darstellung: Synchronisation von microsonic Ultraschallsensoren über Pin 5
Synchronisation über Pin 5

Müssen mehr als 10 Sensoren synchronisiert werden, kann dies mit der als Zubehör erhältlichen SyncBox1 realisiert werden.

Im Multiplexbetrieb

kann jeder Sensor nur Echosignale von seinem eigenen Sendeimpuls empfangen, wodurch eine gegenseitige Beeinflussung der Sensoren (Übersprechen) vollständig vermieden wird. Im Add-on-Menü wird hierzu jedem Sensor eine Adresse von 1 bis 10 zugeordnet. Dann arbeiten die Sensoren im Multiplexbetrieb und führen ihre Messungen nacheinander in aufsteigender Reihenfolge der Adressen durch.

Die Einstellung eines Schalt- oder Analogausgangs

erfolgt wahlweise durch die numerische Eingabe der gewünschten Entfernungswerte oder über eine Teach-in-Prozedur. Somit kann der Anwender die von ihm bevorzugte Einstellmethode auswählen.

Beim microsonic-Teach-in

ist das zu erfassende Objekt in der gewünschten Entfernung (1) zum Sensor zu positionieren und die dem Ausgang zugeordnete Taste so lange zu drücken, bis auf der LED-Anzeige   (bzw. ) erscheint. Abschließend ist der Teach-in-Vorgang mit einem weiteren kurzen Tastendruck zu bestätigen. Fertig.

Schematische Darstellung eines Ultraschallsensors mit Teach-in eines Schaltpunktes
Teach-in eines Schaltpunktes
Schematische Darstellung eines Ultraschallsensor. Es wird ein Teach-in einer Analogkennlinie bzw. eines Fensters mit zwei Schaltpunkten dargestellt.
Teach-in einer Analogkennlinie bzw. eines Fensters mit zwei Schaltpunkten

Für die Einstellung eines Analogausgangs

ist das zu erfassende Objekt zunächst auf der sensornahen Fenstergrenze (1) zu positionieren und die dem Ausgang zugeordnete Taste so lange zu drücken, bis auf der Anzeige die Meldung erscheint. Anschließend ist das abzutastende Objekt auf die sensorferne Fenstergrenze (2) zu verschieben und der Teach-in-Vorgang mit einem weiteren kurzen Tastendruck abzuschließen. Fertig.

Für die Einstellung eines Fensters mit zwei Schaltpunkten ist bei einem Schaltausgang in gleicher Weise zu verfahren.

Öffner/Schließer

für die Schaltausgänge und steigende/fallende Kennlinie für die Analogsensoren können ebenfalls über die Teach-in-Prozedur eingestellt werden. Hierzu ist die dem Ausgang zugehörige Taste so lange zu drücken, bis das Symbol  bzw.  in der Anzeige erscheint. Mit jedem weiteren Tastendruck wird zwischen den Einstellungen Öffner/Schließer (  / ) bzw. steigend/fallend (  /  ) gewechselt. Nach ca. 10 Sekunden wird die neue Einstellung automatisch übernommen.

mic+ Sensor über LCA-2 für die Programmierung am PC angeschlossen
Sensor über LCA-2 für die Programmierung am PC angeschlossen

LinkControl

besteht aus dem LinkControl-Adapter und der LinkControl-Software und erlaubt die Einstellung der mic+ Sensoren mit Hilfe von PC oder Laptop unter allen gängigen Windows®-Betriebssystemen. Alle Einstellungen aus dem TouchControl-Menü lassen sich im laufenden Betrieb auslesen, auf dem PC editieren, zwischenspeichern und wieder in den Sensor zurückschreiben. Speziell die beiden Messwertschreiber zur Visualisierung der Entfernungswerte helfen bei der Entwicklung von Lösungen für komplexe Automatisierungsaufgaben.

IO-Link integriert

in der Version 1.1 bei Sensoren mit Schaltausgang.

Steckerbelegung

 Icon 
PinPNPNPNPNPNPNAnalog­ausgang1 PNP Ausgang
+ Analog
Farb­kodierung 
Standard­farbe
1+UB+UB+UB+UB+UB+UBbraun
3-UB-UB-UB-UB-UB-UBblau
4DED2E2-Dschwarz
2--D1E1I/UI/Uweiß
5COMCOMCOMCOMCOMCOMgrau

Sicht auf Einbaustecker

Steckerbelegung mic+

Einstellungen

Beide Taster so lange drücken, bis auf der LED-Anzeige Pro für Program­mierung erscheint. Den ein­zu­stellen­den Ausgang (d1, d2 oder IU, je nach Sensortyp) auswählen. Den Schaltpunkt (bzw. die sensor­nahe Fenster­grenze bei einem Analog­ausgang) auf der LED-Anzeige in mm/cm einstellen. Falls beim Schaltausgang Fensterbetrieb gewünscht wird, noch die hintere Fenstergrenze (bzw. bei einem Analogausgang die sensorferne Fenstergrenze) in mm/cm einstellen. Zwischen Öffner/ Schließer (bzw. zwischen fallender/ steigender Kennlinie bei einem Analog­ausgang) auswählen. Fertig.

Für eine numerische Eingabe muss sich das abzutastende Objekt nicht im Erfassungsbereich des Sensors befinden!

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AI Bild mit einer Frau mit einem freundlichen Lächeln und direktem Blick. Sie trägt ein Headset.