Auf dem Foto sind die pico+ Ultraschall-Abstandssensoren in den vier verschiedenen Tastweiten zu sehen.

pico+

im M18 Gehäuse: 4 Reichweiten, 3 Ausgangssignale, 2 Gehäusevarianten und 1 IO-Link-Schnittstelle.

Tastweiten:
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 0,15 m.0,15 m
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 0,25 m.0,25 m
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 0,35 m.0,35 m
  • Symbolische Darstellung eines Ultraschallsensor mit einer Tastweite von 1,0 m.1,0 m
Ausgänge:
  • Symbolische Darstellung 1 Push-Pull-Schaltausgang in pnp- und npn-Schaltungstechnik mit IO-Link-Schnittstelle
  • Symbolische Darstellung von einem Analogausgang
Gewindehülse:

Highlights

  • Variante mit 90° Winkelkopf
  • IO-Link-Schnittstelle zur Unterstützung des neuen Industriestandards
  • Smart Sensor Profile mehr Transparenz zwischen IO-Link Devices
  • Automatische Synchronisation und Multiplex-Betrieb für den gleichzeitigen Betrieb von bis zu zehn Sensoren auf engstem Raum
  • Verbesserte Temperaturkompensation optimaler Arbeitspunkt in nur 120 Sekunden
  • UL gelistet nach kanadischen und US-amerikanischen Sicherheitsstandards

Basics

  • 1 Push-Pull-Schaltausgang pnp- und npn-schaltend auf einem Ausgang
  • Analogausgang 4–20 mA oder 0–10 V
  • 4 Tastweiten mit einem Messbereich von 20 mm bis 1,3 m
  • microsonic-Teach-in über Pin 5
  • 0,069 mm bis 0,10 mm Auflösung
  • Betriebsspannung 10–30 V
  • LinkControlzur Einstellung der Sensoren am PC

Die pico+ Ultraschallsensoren

sind eine kompakte Baureihe mit M18-Gewindehülse und nur 41 mm Gehäuselänge. Neben der Variante mit axialer Abstrahlrichtung steht auch eine Gehäusevariante mit 90° Winkelkopf und radialer Abstrahlrichtung zur Verfügung. Mit vier Tastweiten von 20 mm bis 1,3 m und drei verschiedenen Ausgangsstufen deckt die Sensorfamilie ein breites Einsatzspektrum ab.

Sensoren mit der Push-Pull-Ausgangsstufe unterstützen den SIO- und IO-Link-Mode. Die Sensoren mit Analogausgang sind wahlweise mit Stromausgang 4–20 mA oder Spannungsausgang 0–10 V verfügbar. Im SIO-Mode werden die Sensoren mithilfe der microsonic-Teach-in-Prozedur über Pin 5 eingestellt.

Für die pico+ Sensorfamilie

stehen 2 Ausgangsstufen und 4 Tastweiten zur Auswahl:

Symbolische Darstellung 1 Push-Pull-Schaltausgang in pnp- und npn-Schaltungstechnik mit IO-Link-Schnittstelle1 Push-Pull-Schaltausgang in pnp- und npn-Schaltungstechnik mit IO-Link-Schnittstelle
Symbolische Darstellung von einem Analogausgang1 Analogausgang 4–20 mA oder 0–10 V

Die Sensoren mit Schaltausgang kennen drei Betriebsarten:

  • einfacher Schaltpunkt
  • Zweiweg-Reflexionsschranke
  • Fensterbetrieb

Teach-in eines einfachen Schaltpunktes

  • Zu erfassendes Objekt (1) in gewünschter Entfernung positionieren
  • Pin 5 für ca. 3 Sekunden an +UB legen
  • Abschließend Pin 5 erneut für ca. 1 Sekunde an +UB legen
Teach-in des Schaltpunkts eines Ultraschallsensors
Teach-in eines Schaltpunktes
Teach-in Zweiweg-Reflexionsschranke Ultraschallsensor
Teach-in einer Zweiweg-Reflexionsschranke

Teach-in einer Zweiweg-Reflexionsschranke

mit einem fest montierten Reflektor

  • Pin 5 für ca. 3 Sekunden an +UB legen
  • Abschließend Pin 5 erneut für ca. 10 Sekunden an +UB legen

Für die Einstellung eines Fensters

  • Objekt auf der sensornahen Fenstergrenze (1) positionieren
  • Pin 5 für ca. 3 Sekunden an +UB legen
  • Dann das Objekt auf die sensorferne Fenstergrenze (2) verschieben
  • Abschließend Pin 5 erneut für ca. 1 Sekunde an +UB legen

Öffner/Schließer

und steigende/fallende Analogkennlinie können ebenfalls über Pin 5 eingestellt werden.

Eine grüne und eine gelbe LED

zeigen den Zustand des Ausgangs an und unterstützen den microsonic-Teach-in.

Teach-in einer Analogkennlinie bzw. eines Fensters mit zwei Schaltpunkten
Synchronisation über Pin 5
Synchronisation über Pin 5

Die Synchronistation

ermöglicht den gleichzeitigen Einsatz mehrerer pico+ Sensoren in einer Anwendung. Um eine gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden, können die Sensoren untereinander synchronisiert werden. Hierzu sind alle Sensoren über Pin 5 elektrisch miteinander zu verbinden.

Müssen mehr als 10 Sensoren synchronisiert werden, kann dies mit der als Zubehör erhältlichen SyncBox1 realisiert werden.

Werden mehrere Sensoren an einem IO-Link-Master betrieben, hat der Master die Aufgabe der Synchronisation zu übernehmen.

LinkControl

erlaubt optional die umfangreiche Parametrisierung der pico+ Sensoren. Über den als Zubehör erhältlichen LinkControl-Adapter LCA-2 werden die pico+ Sensoren mit dem PC verbunden.

Sensor über LCA-2 für die Programmierung am PC angeschlossen
Sensor über LCA-2 für die Programmierung am PC angeschlossen

Update: Auf IO-Link Version 1.1 aktualisiert

Die pico+ Sensoren mit der Erweiterung “/A” in der Bestellbezeichnung sind auf IO-Link Version 1.1 aktualisiert und unterstützen das Smart Sensor Profile. Bitte beachten Sie, dass diese Sensoren mit der aktualisierten Version von IO-Link die Version 1.0 nicht mehr unterstützen. Um beispielsweise einen pico+15/F durch einen pico+15/F/A zu ersetzen, müssen Sie die neue Device-ID im IO-Link-Master einbinden. Im SIO-Mode sind die Sensoren untereinander kompatibel. 

Die Vorgängermodelle pico+xxx/F finden Sie im Sensorarchiv.

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