Sensor matrix Standardprogramm

Überblick

Der Etikettensensor esf+1 überzeugt als derzeit schnellster Sensor mit schlankem Design, präziser Positionierung an der Spendekante und sicherer Erkennung auch schwieriger Etiketten.

Datenblatt Sensorfamilie

Highlights

  • Gehäuse in Gabelform mit schlankem Unterschenkel und planen Sensorflächen für leichte Reinigbarkeit
  • Messzykluszeit ≥ 150 μs: für den Einsatz bei hohen Bahngeschwindigkeiten
  • Robutes HighTech-Kunststoffgehäuse mit metallähnlichen Eigenschaften
  • M12-Stecker um 90° schwenkbar flexibel in der Installation
  • Asymmetrischer Montageadapter für 2 Einbaulagen Montage links oder rechts an der Spendekante
  • Einfaches Teach-in mit einem einzelnen Tastendruck Etiketten oder Spleiß einlernen
  • IO-Link-Schnittstelle zur Unterstützung des neuen Industriestandards
  • Rezeptverwaltung über IO-Linkerneutes Einlernen der Materialien entfällt

Basics

  • Etikettensensor und Spleißsensor im Gabelgehäuse
  • 2 Push-Pull-Schaltausgänge zur Etiketten-/Spleißerkennung und Bahnrissüberwachung
  • 3 LEDs und 1 Taster auf der Oberseite des Gehäuses
  • LinkControl als optionale Hilfe für die Installation und Inbetriebnahme

Der schnellste Ultraschall-Etikettensensor seiner Zeit

Der esf+1 ist in 2 Versionen erhältlich:

  • Die Pro-Version erfasst mit 500 kHz zuverlässig alle Standardetiketten bei höchster Schaltfrequenz.
  • Die Expert-Version (Exp) mit 200 kHz ist der Spezialist für schwer erkennbare Etiketten.

Die Expert- und Pro-Variante sind baugleich. Sie können einfach untereinander getauscht werden.

Hightech-Kunststoffgehäuse (1)

Der verwendete Spezialkunststoff hat metallähnliche Eigenschaften, ist leicht und gleichzeitig sehr robust.

Etikettensensor: schwenkbarer M12-Stecker, Einbaulage: Spendekante links

Schwenkbarer M12-Stecker (2)

Der esf+1 ist mit einem schwenkbaren M12-Stecker ausgestattet, damit kann die Anschlussleitung von hinten oder platzsparend von oben zum Sensor geführt werden.

Montageadapter für 2 Einbaulagen (3)

Der asymmetrische Montageadapter lässt sich in 2 Orientierungen aufstecken und erlaubt somit eine optimale Positionierung links und rechts der Spendekante.

Etikettensensor: Teach-in-Taster, Einbaulage: Spendekante rechts

Einfaches Teach-in (4)

Das Einlernen des Etiketten­materials ist mithilfe des Tasters ganz einfach.

Einfache Reinigung (5)

Mit seinen planen Sensorflächen am Sender und Empfänger kommt er ohne Lochblenden und schwer zugängliche Nischen und Vertiefungen aus, in denen sich Verschmutzungen ansammeln könnten.

Etikettensensor mit flachem unteren Gabelschenkel

Flacher Gabelschenkel (6)

Die sehr flache Ausführung des unteren Gabelschenkels ermög­licht ein nahes Positionieren an der Spendekante.

  • esf+1-vergleich-text-1052x850.jpg

Etikettensensor esf+1 - Präzise Erkennung von Etiketten und Spleißen

Der Ultraschall-Etikettensensor esf+1

tastet hochtransparente, reflektierende Materialien sowie metallisierte Etiketten und Etiketten beliebiger Farbe sicher ab. Bei dünnen Etiketten und Trägermaterialien arbeitet der esf+1 mit seiner maximalen Geschwindigkeit in einer Messzykluszeit von ≥ 150 μs.

Funktionsprinzip des Ultraschall-Etikettensensors

Etiketten mit seinem Trägermaterial (z.B. Folie oder Papier) werden durch die Sensorgabel geführt. Ein Ultraschall-Sender im unteren Gabelschenkel strahlt mit einer schnellen Impulsfolge gegen das Trägermaterial. Die Schallimpulse versetzen das Trägermaterial in Schwingungen, sodass auf der gegenüberliegenden Seite eine stark abgeschwächte Schallwelle abgestrahlt wird. Der Empfänger im oberen Gabelschenkel empfängt diese Schallwelle.

Das Trägermaterial liefert einen anderen Signalpegel als das Etikett. Diesen Signalunterschied wertet der esf+1 Etikettensensor aus. Die Signalunterschiede zwischen Trägermaterial und Etikett können sehr gering sein. Um eine sichere Detektion zu gewährleisten, wird der Etikettensensor esf+1 auf das jeweilige Etikett und Trägermaterial eingelernt. Das erfolgt im Teach-in-Prozess.

Funktionsprinzip Etikettensensor: Trägermaterial mit Etikett liefert einen abgeschwächten Signalpegel.

Teach-in-Methoden für Etikettensensor und Spleißsensor

1) Dynamisches Einlernen von Etiketten

Das Trägermaterial mit Etiketten wird bei konstanter Geschwindigkeit durch die Sensorgabel geführt. Der esf+1 erfasst automatisch die Signalpegel der Etiketten sowie der Lücken dazwischen. Diese Methode ist der Standard-Teach-in für Etiketten.

esf+1 als Etikettensensor

2) Teach-in für Spleißerkennung

Das Bahnmaterial wird in der Regel von der Rolle abgewickelt, wobei der Spleiß unzugänglich irgendwo in dieser Rolle liegt. Für diesen Fall lernt der esf+1 als Spleißsensor nur das Bahnmaterial ein. Er erkennt anschließend den Pegelunterschied zur Spleißstelle und gibt ein Schaltsignal aus. 

esf+1 als Spleißsensor

Bedienung

Der Teach-in-Vorgang kann wahlweise über den Taster auf der Oberseite des Gehäuses oder über Pin 5 am Gerätestecker durchgeführt werden.

Parametrierung mit LinkControl

Mit LinkControl kann der Etikettensensor und Spleißsensor esf+1 optional parametrisiert werden. Auch können die Messwerte grafisch dargestellt werden. Über den als Zubehör erhältlichen LinkControl-Adapter LCA-2 werden die esf+1 Sensoren mit dem PC verbunden.

Die Etiketten werden durch die Gabel geführt. Der Etikettensensor esf+1 reagiert auf den Signalunterschied zwischen Trägermaterial und Etikett.

IO-Link und Rezeptverwaltung

Der esf+1 ist mit zwei Push-Pull-Schaltausgängen ausgestattet und unterstützt IO-Link in der Version 1.1.5.

Der Sensor verfügt über eine integrierte Rezeptverwaltung über IO-Link. Bis zu 20 verschiedene Etiketten mit Trägermaterial können eingelernt und die Materialparameter direkt im Sensor gespeichert werden. Zusätzlich lassen sich auch Materialparameter zur Spleißerkennung in der Rezeptverwaltung hinterlegen, sodass Materialübergänge zuverlässig erkannt und verarbeitet werden. Alle gespeicherten Einstellungen sind jederzeit abrufbar. Ein erneutes Einlernen der Materialien entfällt. 

Top