Der Ultraschall-Etikettensensor esf+1
tastet hochtransparente, reflektierende Materialien sowie metallisierte Etiketten und Etiketten beliebiger Farbe sicher ab. Bei dünnen Etiketten und Trägermaterialien arbeitet der esf+1 mit seiner maximalen Geschwindigkeit in einer Messzykluszeit von ≥ 150 μs.
Funktionsprinzip des Ultraschall-Etikettensensors
Etiketten mit seinem Trägermaterial (z.B. Folie oder Papier) werden durch die Sensorgabel geführt. Ein Ultraschall-Sender im unteren Gabelschenkel strahlt mit einer schnellen Impulsfolge gegen das Trägermaterial. Die Schallimpulse versetzen das Trägermaterial in Schwingungen, sodass auf der gegenüberliegenden Seite eine stark abgeschwächte Schallwelle abgestrahlt wird. Der Empfänger im oberen Gabelschenkel empfängt diese Schallwelle.
Das Trägermaterial liefert einen anderen Signalpegel als das Etikett. Diesen Signalunterschied wertet der esf+1 Etikettensensor aus. Die Signalunterschiede zwischen Trägermaterial und Etikett können sehr gering sein. Um eine sichere Detektion zu gewährleisten, wird der Etikettensensor esf+1 auf das jeweilige Etikett und Trägermaterial eingelernt. Das erfolgt im Teach-in-Prozess.

Funktionsprinzip Etikettensensor: Trägermaterial mit Etikett liefert einen abgeschwächten Signalpegel.