pico+ Ultraschallsensoren

Sensor matrix Standardprogramm

Überblick

pico+ der "Kleine", der es in sich hat: 4 Reichweiten, 3 Ausgangssignale, 2 Gehäusevarianten und 1 IO-Link-Schnittstelle.

Sensorfamilie als PDF
Gesamtkatalog als PDF

Highlights

  • Variante mit 90° Winkelkopf
  • IO-Link-Schnittstelle zur Unterstützung des neuen Industriestandards
  • Automatische Synchronisation und Multiplex-Betrieb für den gleichzeitigen Betrieb von bis zu zehn Sensoren auf engstem Raum

Basics

  • 1 Push-Pull-Schaltausgang pnp- oder npn-schaltend
  • Analogausgang 4–20 mA oder 0–10 V
  • 4 Tastweiten mit einem Messbereich von 20 mm bis 1,3 m
  • microsonic-Teach-in über Pin 5
  • 0,069 mm bis 0,10 mm Auflösung
  • Temperaturkompensation
  • Betriebsspannung 10–30 V
  • LinkControl zur Einstellung der Sensoren am PC

Beschreibung

Die pico+ Ultraschallsensoren

sind eine kompakte Baureihe mit M18-Gewindehülse und nur 41 mm Gehäuselänge. Neben der Variante mit axialer Abstrahlrichtung steht auch eine Gehäusevariante mit 90° Winkelkopf und radialer Abstrahlrichtung zur Verfügung.

Mit vier Tastweiten von 20 mm bis 1,3 m und drei verschiedenen Ausgangsstufen deckt die Sensorfamilie ein breites Einsatzspektrum ab.

Sensoren mit der Push-Pull-Ausgangsstufe unterstützen den SIO- und IO-Link-Mode. Die Sensoren mit Analogausgang sind wahlweise mit Stromausgang 4–20 mA oder Spannungsausgang 0–10 V verfügbar.

Im SIO-Mode werden die Sensoren mithilfe der microsonic-Teach-in-Prozedur über Pin 5 eingestellt.

Für die pico+ Sensorfamilie

stehen 2 Ausgangsstufen und 4 Tastweiten zur Auswahl:

1 Push-Pull-Schaltausgang in pnp- und npn-Schaltungstechnik
1 Analogausgang 4–20 mA oder 0–10 V

Die Sensoren mit Schaltausgang kennen drei Betriebsarten:

  • einfacher Schaltpunkt
  • Zweiweg-Reflexionsschranke
  • Fensterbetrieb

Teach-in eines einfachen Schaltpunktes

  • Zu erfassendes Objekt (1) in gewünschter Entfernung positionieren
  • Pin 5 für ca. 3 Sekunden an +UB legen
  • Abschließend Pin 5 erneut für ca. 1 Sekunde an +UB legen

Teach-in eines Schaltpunktes

Teach-in einer Zweiweg-Reflexionsschranke

mit einem fest montierten Reflektor

  • Pin 5 für ca. 3 Sekunden an +UB legen
  • Abschließend Pin 5 erneut für ca. 10 Sekunden an +UB legen

Teach-in einer Zweiweg-Reflexionsschranke

Für die Einstellung eines Fensters

  • Objekt auf der sensornahen Fenstergrenze (1) positionieren
  • Pin 5 für ca. 3 Sekunden an +UB legen
  • Dann das Objekt auf die sensorferne Fenstergrenze (2) verschieben
  • Abschließend Pin 5 erneut für ca. 1 Sekunde an +UB legen

Teach-in einer Analogkennlinie bzw. eines Fensters mit zwei Schaltpunkten

Öffner/Schließer

und steigende/fallende Analogkennlinie können ebenfalls über Pin 5 eingestellt werden.

Eine grüne und eine gelbe LED

zeigen den Zustand des Ausgangs an und unterstützen den microsonic-Teach-in.

LinkControl

erlaubt optional die umfangreiche Parametrisierung der pico+ Sensoren. Über den als Zubehör erhältlichen LinkControl-Adapter LCA-2 werden die pico+ Sensoren mit dem PC verbunden.

Sensor über LCA-2 für die Programmierung am PC angeschlossen

Einfach zu synchronisieren

Bei Anwendungen, in denen mehrere pico+ Sensoren betrieben werden sollen, können die Sensoren zur Vermeidung einer gegenseitigen Beeinflussung untereinander synchronisiert werden. Hierzu sind alle Sensoren nach Aktivierung des Synchronbetriebs untereinander mit Pin 5 elektrisch zu verbinden.

Synchronisation über Pin 5

Müssen mehr als 10 Sensoren synchronisiert werden, kann dies mit der als Zubehör erhältlichen SyncBox1 realisiert werden.

Werden mehrere Sensoren an einem IO-Link-Master betrieben, hat der Master die Aufgabe der Synchronisation zu übernehmen (Pin 5 darf im IO-Link-Betrieb nicht beschaltet sein).

Synchronisierte Sensorzeile in der Glasflaschenproduktion

IO-Link integriert

in der Version 1.0 bei Sensoren mit Schaltausgang.

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